Stopp Gentechnik

Als Reaktion auf die erste Anbauzulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU wurde 2003 das Netzwerk der Gentechnikfreien Regionen (GMO-free Regions) gegründet. Ausgehend von Oberösterreich und der Toskana haben sich immer mehr Regionen in Europa zusammengeschlossen, um sich unabhängig von Zulassungen oder Gesetzeslage freiwillig zu verpflichten, keine Gentechnik anzubauen. Derzeit umfasst das Netzwerk über 35 Regionen.

Das war zu Beginn ein wichtiges Signal vor allem an die Regierungen jener Mitgliedsstaaten, die anfänglich der Gentechnik positiv gegenüber standen und den Anbau im eigenen Land fördern wollten (wie etwa in Deutschland). Im Laufe der Zeit wurden es immer mehr Regionen oder ganze Länder, die sich für gentechnikfrei erklärt haben.

Karte mit Gentechnikfreien Regionen

Karte mit gentechnikfreien Regionen

Heute haben sich viele Staaten auch im Zuge der nationalen Anbauregelung gegen einen Gentechnik-Anbau ausgesprochen. Mehr dazu hier: Gentechnik-Anbau

Internationale Konferenzen 

Seit der Gründung des Netzwerkes wurden acht internationale Konferenzen der gentechnikfreien Regionen veranstaltet. Daran nehmen auch VertreterInnen aus Afrika, Asien oder Lateinamerika teil, die in ihrer Heimat für den Erhalt der traditionellen Landwirtschaft und gegen den Druck der Gentechnik-Lobby ankämpfen. Ihre Erfahrungsberichte sind auch für uns EuropäerInnen eine enorme Bereicherung. Zuletzt fand die GMO-free Regions Conference 2015 in Berlin statt.

Hier finden Sie Berichte zu den Konferenzen