Warum frische Kräuter im Winter mit Pestiziden belastet sind

Im Supermarkt können Sie das ganze Jahr über frische Kräuter kaufen. Im Winter kommen diese allerdings nicht aus Österreich, sondern aus dem Mittelmeerraum. Da es in dieser Jahreszeit jedoch auch dort kälter und feuchter ist, steigt der Krankheitsdruck und es werden mehr Pestizide eingesetzt. Diese werden wiederum aufgrund der niedrigeren Temperaturen und geringeren Sonneneinstrahlung langsamer abgebaut. Insgesamt sind Kräuter im Winter also stärker mit Pestiziden belastet.

Sie müssen im Winter aber nicht auf Kräuter verzichten. Legen Sie sich einfach jetzt schon einen Aromavorrat für den Winter an.

Bringen Sie Würze in Ihr (Winter)-Leben

Frisch geernteten Schnittlauch hacken Sie am besten fein und frieren ihn anschließend ein. Auch Dille, glatte Petersilie, Kerbel, Estragon und Zitronenmelisse können Sie vorgeschnitten oder einfach als Ganzes im Strauß im Tiefkühlfach überwintern. Kräutersträuße lassen sich übrigens im gefrorenen Zustand ganz leicht zerkleinern.

Thymian, Majoran, Oregano oder Rosmarin eignen sich hingegen gut zum Trocknen. Ernten Sie dazu am besten ganze Zweige und hängen Sie diese an einem luftigen, trockenen und dunklen Ort zum Trocknen auf oder legen Sie sie lose auf ein Gitter. Bewahren Sie die getrockneten Kräuter in dunklen Gläsern auf und verschließen Sie diese gut.

Den mediterranen Flair von Basilikum bewahren Sie am besten als Pesto mit Pinienkernen und Parmesan und je nach Geschmack mit Knoblauch, Tabasco, Salz und Pfeffer.

Für Pestos eignen sich übrigens auch Petersilie und Wildkräuter wie etwa Bärlauch, Löwenzahn oder Giersch.

Mit Salz und Olivenöl können Sie übrigens alle Kräuter konservieren. Bedecken Sie sie gut mit Olivenöl und bewahren Sie sie im Kühlschrank auf.

So bereichern aromatische Kräuter auch im Winter Ihre Küche und sichern Ihnen einen pestizidfreien Genuss.