Anna & Johanna vom UKP SS18

40 motivierte Menschen, unterschiedlichste Leitmotive, ein gemeinsames Ziel: Die Welt verbessern. Ein nobler Vorsatz, den sicherlich viele teilen. Nur wo fängt man an? Um Licht in die eigene Höhle der Unwissenheit zu bringen, stellt das UKP Praktikum von GLOBAL 2000 die perfekte Gelegenheit dar. Dort kann man das dazu nötige Know-How, nicht nur im Bezug auf Aktivismus, sondern auch auf persönlicher Ebene, erlernen. Weiters besticht das Praktikum durch seinen interaktiven Charakter, was die eigene Persönlichkeitsentwicklung ebenfalls nicht zu kurz kommen lässt.

Unserer Meinung nach war das UKP sehr gut aufgebaut, der Kennenlern-Samstag war direkt am Anfang des Semesters. Dadurch konnten gleich zu Beginn Kontakte geknüpft und die Projektgruppen gebildet werden. Die wöchentlichen Einheiten beinhalteten interessante Vorträge ausgewiesener ExpertInnen zu verschiedenen umwelt- und NGO-relevanten Themen, wie etwa Plastik, Klima, Agrarchemie oder auch Aktionismus. Dabei wurde es von uns stets geschätzt, dass Feedback sehr erwünscht war und immer wieder die Möglichkeit bestand, Vorschläge aus der Gruppe in die wöchentlichen Einheiten einzubeziehen. So kam es dadurch beispielsweise zur Teilnahme an den „Erdgesprächen“ im Museumsquartier, einer sehr spannenden Veranstaltung, zu der wir ansonsten vermutlich nicht gekommen wären! Weiters konnten wir beim Open Office Day und bei anderen Aktionen einen guten Einblick in die Arbeit von GLOBAL 2000 erlangen. Wir konnten dadurch viel positiven Eindruck in die engagierte Arbeit von Österreichs größter Umweltschutzorganisation erlangen.

Im Laufe des UKP's hatte jeder von uns die Chance Kreativität und Eigenengagement in selbst ausgesuchten Projekten zu beweisen. Wir entschieden uns für ein Projekt im öffentlichen Raum, um Erfahrungen in der Planung und Umsetzung von Kundgebungen zu sammeln. So organisierten wir das „Votiv Vibez“ Picknick im Sigmund Freud Park. Dabei haben wir im Team mit weiteren UKP Teilnehmerinnen auf die horrende Plastik- und insbesondere Einwegplastikverschwendung und auf mögliche Alternativen aufmerksam gemacht.

Abschließend möchten wir noch erwähnen, dass wir auch das (Arbeits-)Klima bei GLOBAL 2000 sehr geschätzt haben. Man fühlt sich selbst als Teilnehmerin des UKP, wie ein vollwertiger Teil von GLOBAL 2000. Das GLOBAL-Gebäude in der Neustiftgasse ladet durch den familiären Charakter sehr zum Wohlfühlen ein und alle Menschen, die dort ein und aus gingen, waren immer freundlich und hilfsbereit. Es wurde auch das Gefühl vermittelt, dass jeder auch in diesem Rahmen einen Beitrag bei GLOBAL 2000 leisten kann. Das ist sehr motivierend, wenn man denkt, dass man jederzeit bei Aktionen und anderen Tätigkeiten mitwirken kann.

Die Gründe zur Teilnahme am UKP sind vielfältig, auf jeden Fall werden die Erwartungen durchaus erfüllt - von Information bis Motivation. Das Praktikum kann ein super Einstieg in den Aktionismus sein, oder einfach auch nur viel Information bieten. Jeder kommt auf seine Kosten! Wir empfehlen es absolut weiter und hoffen, dass das Umweltkulturpraktikum bei GLOBAL 2000 noch lange besteht.

Anna & Johanna