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Die von unserer Partnerorganisation BUND Deutschland konzipierte App „ToxFox - Der Kosmetikcheck“ wird ab sofort mit neuen Funktionen zur App „ToxFox - Der Produktcheck“ erweitert. Konnten Sie sich bisher nur über hormonell wirksame Chemikalien in Körperpflegeprodukten informieren, können Sie jetzt auch Schadstoffe in Kinderprodukten wie Malutensilien oder Spielzeugen aufspüren.

Neu: Gift in Kinderprodukten?

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Kinderprodukte unbedenklich sind. Doch Gesetzgeber und Hersteller gehen oft zu fahrlässig mit gefährlichen Chemikalien um. Mit dem neuen ToxFox können Sie die Strichcodes von Spielsachen einfach einscannen und direkt beim Hersteller nachfragen ob bzw. welche bedenklichen Inhaltsstoffe in Ihrem Produkt enthalten sind.

Zusätzlich werden alle Schadstoffinformationen der Hersteller gespeichert und kommen so anderen App-Nutzern zugute. Die Anfragen sollen außerdem Produkthersteller dazu motivieren, gefährliche Inhaltsstoffe durch Alternativen zu ersetzen. Je mehr Menschen nach den verwendeten Chemikalien fragen, desto schneller werden die Hersteller reagieren und schadstofffreie Produkte auf den Markt bringen.

Grundlage der „ToxFox-App“ ist das Verbraucherauskunftsrecht. Auf entsprechende Nachfragen müssen Hersteller innerhalb von 45 Tagen darüber informieren, ob ihre Produkte besonders gefährliche Schadstoffe enthalten. Dieses Auskunftsrecht nutzen jedoch bisher nur wenige.

Hier können Sie sich die ToxFox-App kostenlos für Android und iOS herunterladen:

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Kosmetik-Check spürt hormonell wirksame Stoffe auf

Fast ein Drittel der Kosmetik- und Körperpflegeprodukte enthält hormonell wirksame Chemikalien, die die Gesundheit schädigen können. Mit dem "ToxFox" finden Sie in Sekundenschnelle heraus, ob Kosmetikprodukte Hormone enthalten.

Die ToxFox-App ermöglicht es durch Scannen des Strichcodes herauszufinden, ob in einem Kosmetikprodukt hormonell wirksame Chemikalien enthalten sind und falls ja, welche das konkret sind. Finden Sie ein belastetes Produkt, können Sie mit zwei Klicks eine Nachricht an den Hersteller senden und ihn so auffordern, auf Parabene in seinen Produkten zu verzichten. Sie helfen so dabei mit, dass Kosmetikprodukte in Zukunft keine hormonell wirksamen Stoffe mehr enthalten.

Kosmetikhormone stellen ein vermeidbares Risiko für unsere Gesundheit dar. Bei endokrinen Disruptoren handelt es sich um Stoffe, die aufgrund ihrer zufälligen Ähnlichkeit mit körpereigenen Hormonen, zentrale Steuerungsprozesse in Organismen. In Körperpflegeprodukten durchdringen sie Haut und Schleimhäute und sind im Körper der meisten Menschen nachweisbar. Mögliche Folgen sind verminderten Spermienqualität, erhöhtes Risiko von Brust- und Hodenkrebs sowie Verhaltensstörungen bei Kindern! Mehr zu dazu hier: Hormonell wirksame Chemikalien.

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Ziel ist es die Belastungen von Kindern und Erwachsenen mit gesundheitsschädlichen Chemikalien zu verringern. Die Kleinsten sind besonders gefährdet. Über die Nahrung, die Atemluft und die Haut nehmen sie oft einen Schadstoff-Cocktail auf, der zu Fehlbildungen von Sexualorganen, Lern- und Immunschwäche oder verfrühte Pubertät führen kann. In acht von neun getesteten Kinderprodukten konnte der BUND letztes Jahr gesundheitsschädliche Chemikalien nachweisen.

Hormonell wirksame und andere gefährliche Stoffe haben weder in Körperpflege- noch in Kinderprodukten etwas verloren. Wir müssen hier unbedingt den Hebel bei den Ursachen ansetzen und potenziell gesundheitsschädliche Stoffe. Der ToxFox hilft Ihnen, die Risiken von gefährlichen Stoffen zu minimieren.