Am Montag war die Mailbox der Kontaktstelle voll und die Kapazitäten mussten aufs Doppelte aufgestockt werden, so viele Emails wurden von GLOBAL 2000-UnterstützerInnen verschickt. Hierfür sagen wir DANKE. Danke für die Unterstützung in unserer Anti-Atomarbeit.

Wir finden es grandios, wie vom Recht auf Öffentlichkeitsbeteiligung Gebrauch gemacht wurde und wie wir gemeinsam unseren Standpunkt deutlich gemacht haben: so ein schleissiges und absurdes Verfahren akzeptieren wir sicher nicht!

Wir werden bei der jetzt für 18. November anberaumten Anhörung in Wien, (Zeit: Mittwoch, 18.11.2015, 15.30 Uhr, Ort: Albert-Schweitzer-Haus, Garnisongasse 14-16 / Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien) diese vielen Stimmen erheben und die schwerwiegenden offenen Fragen stellen, die in unserer Musterstellungnahme definiert wurden und von allen UnterstützerInnen gestellt wurden – und für die wir keine Antwort haben:

  • Der UVP–Bericht führt die wesentlichen Daten zum Projekt nicht an, wie etwa den gewählten Reaktortyp, d. h. der Gegenstand der UVP ist unbekannt – umso mehr, als sämtliche Reaktortypen nirgends in Betrieb sind und daher von Prototypen gesprochen werden muss.
  • Diese UVP entspricht nicht den Anforderungen an eine sinnvolle Umweltverträglichkeitsprüfung.

Wenn diese Informationen nicht in Zusatzdokumenten vor Abschluss der UVP oder während der Anhörung in Wien nachgereicht werden, ist das UVP-Verfahren abzubrechen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden – nur ein nie gebautes AKW ist ein sicheres AKW!