Glühbirne

Ab 2018 soll die EU-Regelung für Beleuchtung von der Europäischen Kommission gelockert, um dann 2020 erneut gestrafft zu werden. Die Intention, die Regelung zu vereinfachen ist sicher gut gemeint, aber nicht so gut umgesetzt.

Demnach dürften in Innenräumen für einen kurzen Zeitraum von zwei Jahren wieder Halophosphat-Leuchtstofflampen verwendet werden. Ebenfalls Straßenbeleuchtungen werden sich verschlechtern, wenn die Quecksilberdampf-Lampen wieder in Verwendung kommen.

Die Halosphat-Leuchtstoffröhren werden bspw. im Mittleren Osten und anderen Regionen ohne Energieeffizienzregulierungen verwendet. Die Herstellung der Leuchtmittel benötige min. 15% mehr Energie als für die technologisch besseren Lampen (Triphosphor Leuchtstoffgefäß-Lampen), die bereits 2010 eingeführt wurden. Sollte der Energieverbrauch in Gebäuden dann derselbe bleiben müssen, wäre die Beleuchtungsqualität um 15% schlechter, und das in unseren Schulen, Büchereien, Geschäftslokalen und Büros.

Die Kampagnengruppe Coolproducts und GLOBAL 2000 unterstützt die Idee der Kommission, unterschiedliche Regelungen zu kombinieren. Wir fordern von der DG ENER (Gerneraldirektion Energie) diesen Vorschlag zurückzunehmen.

Eine ausführliche Stellungnahme von Coolproducts und anderen Umweltverbänden finden sie hier: www.coolproducts.eu/resources/documents/2016-ALL/Lighting-Review-Topten-ECOS-EEB_Comments.pdf

Den aktuellen Coolproducts Blog zum Nachlesen: http://www.coolproducts.eu/blog/lighting-timewarp