Noch vor ein paar Jahren, als die schreckliche Diagnose kam, war nicht sicher, ob das Mädchen den heutigen Tag überhaupt erleben würde. Denn Dascha leidet, wie so viele andere Kinder in der Ukraine, unter den Langzeitfolgen des SuperGAUs von Tschernobyl. Ihr Alltag in dem vom Bürgerkrieg erschütterten Land ist geprägt von ökologischen, sozialen und vor allem gesundheitlichen Problemen.

GLOBAL 2000 trägt seit 22 Jahren mit einem ganz besonderen Sozialprojekt dazu bei, den jüngsten Opfern der Katastrophe zu helfen: dem Projekt Tschernobyl-Kinder. Neben der wichtigen Hilfe vor Ort sind die 3wöchigen Erholungsaufenthalte für kranke und rekonvaleszente Kinder in österreichischen Gemeinden unvergessliche Erlebnisse für die Kleinen, die hier so herzlich aufgenommen und betreut werden.

Das alles ist nur möglich durch die unermüdliche Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher und engagierter Menschen wie Ihnen. Darum gebührt auch Ihnen die berührende Danksagung des ukrainischen Botschafters, Dr. Olexander Scherba: "In meinen 22 Jahren im diplomatischen Dienst habe ich nie ein humanitäres Projekt von solcher Dauer, Aufrichtigkeit und Ausmaß erlebt, wie das von GLOBAL 2000 in der Ukraine. Das Programm hat hunderte Leben gerettet und tausende Leben verändert. Wir sind sehr dankbar dafür.“

Dem schließen wir uns gerne an und sagen Ihnen Danke! Danke, dass Sie diesen Kindern helfen.

Aber gerade jetzt dürfen wir auch die Kinder vor Ort in der Ukraine nicht im Stich lassen.
Die Kinder, die noch mitten in der Behandlung sind oder noch zu schwach sind, um nach Österreich zu kommen.
Bitte helfen Sie den Kindern mit Ihrer Spende.

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Spendenkonto: IBAN: AT24 2011 1822 2084 4701

BIC: GIBAATWWXXX; Verwendungszweck: Projekt Tschernobyl Kinder

Eine Mutter blickt zurück....

Darias Mutter erzählt: Mein Leben und das meiner ganzen Familie hat sich am 1. Juni 2011 in das Leben DAVOR und das Leben DANACH geteilt. Ich muss weinen, sobald ich daran denke oder darüber spreche, und es wird wohl niemals der Tag kommen, an dem ich ruhig daran denken kann. Daschenka war ein lange erwartetes Wunschkind, unser Liebling, unser Ein und Alles! Mit 2 Jahren kam sie in den Kindergarten, weil wir arbeiten mussten. Wie alle anderen Kinder war sie nun oft krank, wir gingen zum Kinderarzt mit ihr und meistens war schnell wieder alles in Ordnung.

Am 20. Mai feierten wir den dritten Geburtstag unserer Kleinen. Alle Kinder spielten und hatten Spaß, nur Dascha war schlecht gelaunt, wollte weder laufen noch springen… An den Beinen hatte sie viele blaue Flecken und wir konnten uns nicht erklären, woher die kamen. Am 30. Juni bekam Dascha 38.5° Fieber, sie war blass und ein bisschen schlapp. Ich gab ihr ein fiebersenkendes Mittel, sie schlief ein und am nächsten Morgen fuhren wir zur Ärztin. Sie machte Analysen, untersuchte sie und entdeckte keinen Grund für das Fieber. Wir beschlossen die Ergebnisse der Analysen abzuwarten und dann zu telefonieren. Einige Stunden später rief ich an, und die Ärztin antwortete mit besorgter Stimme, dass die Blutwerte sehr schlecht seien und wir sofort wieder kommen sollten. Mein Mann und ich ließen alles liegen und stehen und fuhren sofort los. Da konnten wir uns noch nicht vorstellen, WIE schlecht die Werte waren… Die Ärztin teilte uns mit, dass es den Verdacht auf Blutkrebs gebe. Das war wie ein Blitz aus heiterem Himmel, wir konnten es nicht glauben! Unser erster Gedanke: WARUM??? VIELLEICHT EIN FEHLER? Dann die nächste Frage: Woher das viele Geld für die Behandlung nehmen???

Dann ging es los: Krankenhaus, hunderte Analysen und Untersuchungen, das Weinen und Schreien unseres geliebten Kindes, das uns die Seele zerriss, unser Nichtverstehen der ganzen Situation, die Suche nach Geld und Medikamenten, ein Leben wie in einem Alptraum… Ich kann bis heute nicht ganz nachvollziehen, wie wir das alles durchgehalten haben! Der erste Monat der Behandlung verging für mich wie im Nebel – Depressionen, ein Ozean von Tränen, ich wollte mich in einen Winkel verkriechen, aufwachen und erfahren, dass das alles nur ein böser Traum war… Nur wenn ich in der Kirche war, konnte ich mich ausweinen, vor Dascha habe ich es mir verboten. Aber ich habe fest daran geglaubt, dass ALLES GUT WIRD, dass es gar nicht anders sein kann!!! Dass das eine Prüfung ist, die wir bestehen müssen… Aber wenn wir nicht die Hilfe und Unterstützung von Verwandten, Freunden, Ärzten, Bekannten und Unbekannten gehabt hätten, ich weiß nicht, wie wir es geschafft hätten! Heute ist Dascha der Mittelpunkt unseres Universums! Danke, dass es sie gibt und geben wird!

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Daria Biba, 9 Jahre das 2.500ste Tschernobyl-Kind in Österreich mit Herrn Dr. Olexander Scherba, Botschafter der Urkaine in Österreich und Dr. Christoph Otto, Leiter des Projekts Terschonbyl-Kinder von GLOBAL 2000